Montag, 15. April 2013 | Antifaschismus | Repression & Solidarität

Das Problem heisst Rassismus!

Solingen: Demonstration am 25. Mai 2013, 11:52 Abfahrt Gleis 1 HBF

animiert

Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya  Genç und Saime  Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal.

Bundesweite Demonstration in Solingen: 25. Mai 2013, 13 Uhr, Südpark (Bf. SG-Mitte)

Informationsveranstaltung:
Di 14. Mai, Le­ver­ku­sen, 20 Uhr
Kul­tur­aus­bes­se­rungs­werk (KAW), Kol­ber­ger Stra­ße 95A
Veranstaltung: Solingen erinnern
ZeitzeugInnen über die Tat, die Täter und die geistigen Brandstifter in Politik und Medien (mehr Infos)
Wann: 16. Mai, 19:30
Wo: VHS Forum im Rautenstrauch-Joest-Mueum, Cäcilienstr. 29-33, Köln
Anreisehinweise:
Wir werden am 25. Mai 2013 eine Anreise mit der Bahn nach Solingen organisieren. Abfahrt nach Solingen ist um 11.52 Uhr an Gleis 1 im Kölner Hauptbahnhof.

Dienstag, 21. Mai 2013 | Soziale Kämpfe

Last call: Auf nach Frankfurt!

Antikapitalistische Aktionstage vom 30.05.-01.06.13

Blockupy kommt wieder: Vom 30. Mai bis 1. Juni ruft das Bündnis zu europaweiten Aktionstagen gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung und Troika (EU, EZB, IWF) in Frankfurt/Main auf.

Am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), im Zentrum des europäischen Krisenregimes, werden wir ein kämpferisches Signal der Solidarität an alle Betroffenen der aktuellen Spar- und Kürzungspolitik senden.

Als Zeichen der Widersetzung gegen das Spardiktat werden wir am 31. Mai daher die EZB in Frankfurt massenhaft blockieren. Wenn diese blockiert ist werden wir uns nicht all zu lange dort aufhalten, sondern die Aktionen bereits am späten Vormittag in einer zweiten Welle auf andere Akteure ausweiten. Unser Aktionsziel am 31. Mai ist es, den üblichen Geschäftsablauf der EZB sowie anderer Akteure des Krisenregimes öffentlich sichtbar zu stören.

Am 1. Juni rufen wir zu einer internationalen Großdemonstration auf bei welcher wir gemeinsam mit vielen tausend Menschen aus ganz Europa zeigen werden wo Verantwortliche für die Krisen- und Verarmungspolitik zu finden sind.

Politischer und sozialer Treffpunkt für Blockupy ist das Aktionscamp. Spätestens am Donnerstag, dem 30. Mai kommen wir, die Aktiven und Bezugsgruppen, dort zusammen und bereiten uns gemeinsam vor.

Anreise nach Frankfurt
Busse am 30. Mai:

Freitag, 10. Mai 2013

5 YRS OF ANTIFASCIST ACTION

AKKU wird 5! Geburtstagsparty am 8. Juni im AZ Köln...

2008 trafen sich Antifagruppen und Einzelpersonen aus Köln, Leverkusen und Pulheim, um der erstarkenden Neonaziszene im Rheinland etwas entgegenzusetzen. Aus der Kampagne „Faschismus ist nicht trendy“ entwickelte sich eine feste Zusammenarbeit. Als AKKU – Antifaschistische Koordination Köln und Umland blockierten wir kurze Zeit später erfolgreich den "Anti-Islamisierungskongress" von "Pro Köln". In den nächsten Jahren haben wir uns nicht nur in Köln, auch in Stolberg, Dortmund, Dresden (…) Nazis und Rechtspopulist_innen in den Weg gestellt und mit vielen anderen Antifaschist_innen kollektiven Ungehorsam geprobt. Wir haben Vorträge gehalten, Kulturveranstaltungen gemacht, uns vernetzt, in Bündnissen diskutiert, Broschüren und Positionspapiere geschrieben, Aktionen durchgeführt und Demonstrationen organisiert. Dabei haben wir uns nicht auf den Kampf gegen die extreme Rechte beschränkt – die Kritik am Kapitalismus und die Auswirkungen der Krise, das Gedenken an die Opfer neonazistischer Gewalt oder der Erhalt linker Freiräume sind genauso Teil unseres Kampfes. Es gibt viel zu tun, deshalb wollen wir kein Resumee ziehen, sondern mit euch die bisherigen 5 Jahre AKKU feiern.

Los gehts am 8. Juni um 20 Uhr. Es erwarten euch eine Bühnenshow mit Cobretti (Köln), Mülheim Asozial (Köln), Tapete (Berlin) und Orginial Tonio, der mit Freunden von der Antifa Paris Banlieu unser Gast sein wird. Den internationalen Rahmen von Köln Mülheim, über Paris nach Griechenland, wird die Punk-Band Wish Upon A Star aus Athen abrunden. Anschließend wird mit DJs (u.a. Endi (audiolith/endigital rec.), Bun Babylon Sound) von elctro bis reggae/dancehall abgefeiert. Kleine Überraschungen erwarten euch...

Wir sehen uns im AZ! Weitere Infos folgen...

Dienstag, 21. Mai 2013

Die Krise und die extreme Rechte!

Rede auf der antikapitalistischen Demonstration vom 11. Mai 2013

Die derzeitige Krise des Kapitalismus vergrößert nicht nur die Schere zwischen Arm und Reich. Sie liefert auch der extremen Rechten Stoff für ihre Propaganda. Wenn nämlich die etablierte Politik MigrantInnen und sozial Ausgegrenzte als VerursacherInnen der Krise darstellt, finden extrem rechte Parteien wie "Pro Köln" und "Pro NRW" in dieser Stimmungsmache viele Anknüpfungspunkte.

Mittwoch, 17. April 2013 | Linke Freiräume | Repression & Solidarität | Soziale Kämpfe

Solidaritätserklärung für das Autonome Zentrum Köln (AZ)

Ein Angriff auf das AZ, ist ein Angriff auf uns alle!

Das Bestehen des Autonomen Zentrums Köln (AZ) in der Wiersbergstraße 44 ist seit dem 13. März 2013 stark gefährdet. Die Sparkasse KölnBonn kündigte den Nutzungsvertrag mit dem AZ zum 30. Juni 2013. Dieser Schritt vollzog sich ohne Verhandlungen und Gespräche über eine Perspektive des selbstverwalteten und unkommerziellen Projekts in Köln-Kalk. Ab dem 1.7. ist die Stadt Köln neue Besitzerin des Gebäudes. Inwiefern die Stadt Köln Interesse an der Weiterführung des AZs hat, ist mehr als ungewiss. Die etablierten Parteien machten in den drei Bestandsjahren mehr als oft deutlich, dass sie kein Interesse an einem Raum haben, in dem Menschen, unabhängig ihrer sozialen und ethnischen Herkunft,  politische und kulturelle Veranstaltungen besuchen können. Sie haben kein Interesse daran, dass Menschen, unabhängig ihres Einkommens und Vermögens konkrete Hilfe bekommen und Solidarität erfahren können. Und sie haben ebenfalls kein Interesse daran, dass junge und alte Menschen, fernab von Verwertungsinteressen, ihr Leben selbstbestimmen können und gemeinsam an einem Projekt arbeiten können, das, in Zeiten von sich verschärfenden sozialen Einschnitten in das Leben vieler Menschen, eine Alternative bieten kann.

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