Neonazismus

Donnerstag, 23. August 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Repression & Solidarität

Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

IG Keupstraße Derneği! / IG Keupstraße lädt ein!

Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

Eingeladen sind:

  • Alexander Hoffmann – Anwalt der Interessengemeinschaft Keupstr.e.V.
  • Heike Kleffner – Journalistin, Referentin für den NSU-Untersuchungsausschuss bei der Linksfraktion im Bundestag
  • Moderation: Albrecht Kieser Journalist, Recherche International e.V.

Die ReferentInnen werden uns über den Stand des juristischen Verfahrens gegen die TäterInnen und den Hintergrund des nationalsozialistischen Terrornetzwerks informieren und eine Bewertung des Vorgehens der Polizei und Staatsanwaltschaft vornehmen. Außerdem werden sie die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungsausschüsse erklären und die öffentliche Debatte bewerten.

Mit Fragen und Diskussion, unter Beteiligung des Publikums, wollen wir in einem zweiten Block die psychosoziale Betreuung und Entschädigung der Opfer thematisieren. Angesprochen werden auch gesellschaftliche Initiativen gegen das rassistische, menschenverachtende Weltbild der Täter von Bombenanschlägen und Morden.

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Antifa AK Köln · Antifaschistische Koordination Köln Umland (AKKU) · Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Köln

Den Flyer zur Veranstaltung könnt ihr hier herunterladen.

Am 28. August 2012 um 19:30 Uhr Keupstraße 80-82 (Hinterhof)

Mittwoch, 15. August 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

Bild- und Film-Vortrag der Kampagne “Rassismus tötet!”

Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen. Steine und Molotow-Cocktails flogen – dass es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren. Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken. Die jährlichen 7.917 Abschiebungen aus Deutschland können darum von den Ereignissen 1992/1993 nicht losgelöst betrachtet werden.

Sonntag, 03. Juni 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Repression & Solidarität

Solidaritätsfest gegen Rassismus

IG Keupstraße organisiert Solidaritätsfest für die Opfer von Rassismus

Am 9. Juni 2004 explodierte in der Köln-Mülheimer Keupstraße eine ferngezündete Nagelbombe und verletzte mehrere Menschen schwer.

Nachdem über Jahre hinweg Medien, Politik, Polizei und Öffentlichkeit die Opfer des Bombenanschlags in rassistischer Manier kriminalisierten und als potentielle Täter in Verdacht stellten, brachte erst Ende 2011 der Tot von zwei Mitgliedern der nationalsozialistischen Terrorgruppe (NSU) die Gewissheit denjenigen, die die tagtäglichen Zeichen von rechter Gewalt und Rassismus nicht übersehen wollten.

Samstag, 24. März 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

Gegen KAL, Rassismus und Extremismusquatsch!

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 4. April 2012 in Stolberg

Gegen KAL, Rassismus und Extremismusquatsch!

Auch im April 2012 wollen Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet, Belgien und den Niederlanden in Stolberg aufmarschieren. Sie mobilisieren für Mittwoch, den 4. April zu einem Fackelmarsch sowie für Samstag, den 7. April zu einem “Trauermarsch” durch Stolberg.

Seit inzwischen 5 Jahren kommen jährlich zwischen 500 und 800 Neonazis, um den Tod eines Jugendlichen zu instrumentalisieren. Am 4. April 2008 kam es zu einem Beziehungsstreit zwischen mehreren Jugendlichen, in dessen Folge Kevin P. erstochen wurde.
Bereits Stunden nach dem Vorfall diskutierten Nazis in ihren Foren das Ereignis. Schnell stand fest, dass weit über die Region hinaus Nazis den Tod des jungen Mannes für sich zu vereinnahmen versuchten.

Samstag, 24. März 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

Köln goes Stolberg

Den Naziaufmarsch am 7.April 2012 verhindern!

Köln goes Stolberg - Den Naziaufmarsch am 7.April 2012 verhindern!

Mit Plakataktionen und einer Vielzahl von Infoveranstaltungen hat auch Köln die heiße Phase zur Verhinderung des Naziaufmarschs in Stolberg eingeleitet.

Seit 2008 instrumentalisieren Neonazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre Propaganda. Sie bemühen sich, die tödliche Auseinandersetzung rassistisch aufzuladen und so einen Märtyrerkult um das Opfer aufzubauen.
Die Nazis mobilisieren für Mittwoch, den 4. April 2012 zu einem „Fackelmarsch“ sowie für Samstag, den 7. April 2012 zu einem „Trauermarsch“ durch Stolberg.


Es liegt nun an uns, die Dynamik dieser Neonazi-Großevents zu brechen und so dem aus Strukturen von NPD, Autonomen Nationalisten und Freien Kameradschaften organisierten jährlichen Aufmarsch entschieden entgegenzutreten. Wie schon im letzten Jahr werden deswegen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gruppen und Personen aus Köln nach Stolberg fahren um zu versuchen den Naziaufmarsch zu verhindern.

+++ Treffpunkt zur gemeinsam Anreise nach Stolberg:
7. April 2012 | 08:45 Uhr | Hauptbahnhof Köln | Haupteingang

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