Am 07.05. 2011 haben in Leverkusen-Opladen circa 200 AntifaschistInnen erfolgreich den Treffpunkt von „Pro Köln/NRW“ gestört und deren Anfahrt zu ihrer Auftaktkundgebung in Köln-Deutz für mehr als zwei Stunden verzögern können.
Die AntifaschistInnen, darunter zahlreiche Minderjährige, wurden auch nach der Abfahrt der PROs noch für mehrere Stunden von der Bundespolizei festgehalten und erkennungsdienstlich behandelt, d.h. ihre Personalien wurden festgestellt und es wurden Fotos gemacht. Verhaftungen gab es keine! Bereits am Abend war in der DuMont-Presse zu lesen, dass Bußgeldverfahren eingeleitet und Schadensersatzanspüche erhoben würden.
Genau wie die erfolgreiche Verzögerung der Abfahrt der RechtspopulistInnen ist auch die nun folgende juristische Auseinandersetzung erstens ein politischer Akt und zweitens nur kollektiv zu bewältigen.
Daher möchten wir Euch im Folgenden einige Informationen geben, um die Behauptungen der DuMont-Presse richtig zu stellen.