Artikel mit den Tags: „Autonome Nationalisten“

Montag, 02. April 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Martialischer Aufzug in Dortmund

blick nach rechts vom 2. April 2012

Mehrere hundert Neonazis demonstrierten am Samstag in der Ruhrgebietsstadt für den Erhalt ihres „Nationalen Zentrums.

Für einige Minuten wirkt es fast wie ein Trauerzug. Etwa 380 Neonazis stehen schweigend in der Rheinischen Straße in Dortmund und warten darauf, dass auf einem Lkw die Bühne für ihre Kundgebung hergerichtet wird. Direkt vor sich haben sie das Gebäude, um das es ihnen heute geht. Seit Jahren nutzen Neonazis aus der Ruhrgebietsstadt das Haus Rheinische Straße 135 als ihr „Nationales Zentrum“: Kameradschaftsabende und Vortragsveranstaltungen finden im Erdgeschoss statt, hier feiert die Szene. Das Haus dient als Anlaufpunkt für auswärtige Gäste, als Rückzugsmöglichkeit und Ausgangsort für verschiedene Aktionen legaler wie illegaler Art.

Freitag, 30. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Durch Provokationen in die Schlagzeilen

blick nach rechts vom 30. März 2012

Zu der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai konkurrieren im Rechtsaußen-Spektrum die NPD und die Bürgerbewegung „pro NRW“. Bei beiden Parteien ist für den Wahlkampf aber wenig Geld in der Kasse.

Claus Cremer baut schon einmal vor. Vorbeugend erklärt der nordrhein-westfälische NPD- Landeschef das absehbar schwache Ergebnis seiner Partei bei der Landtagswahl am 13. Mai: Bei der „täglichen medialen Hetze gegen unsere Partei und dem dauernden Verbotsgeschrei“ werde es nicht einfach, „unser Wahlergebnis von vor zwei Jahren zu verbessern“. Viel zu gewinnen gab es für die NPD im bevölkerungsreichsten Bundesland noch nie. Über 1,1 Prozent kam sie bei Landtagswahlen nie hinaus. Vor zwei Jahren reichte es gerade einmal für 0,7 Prozent – sogar zu wenig, um an der staatlichen Parteienfinanzierung zu partizipieren.

Donnerstag, 29. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

„Kameradschaftsabend“ mit „SS-Siggi“

blick nach rechts vom 29. März 2012

Dortmund – Vier Tage vor einer für Samstag geplanten Neonazi-Demonstration in Dortmund hat die Polizei das „Nationale Zentrum“ der „Autonomen Nationalisten“ in der Ruhrgebietsstadt durchsucht.

Vorausgegangen waren umfangreiche illegale Plakatieraktionen der Szene. Auch durch die Ankündigung von Strafanzeigen hatten sich die Neonazis davon nicht abhalten lassen. Bei der Durchsuchung am Mittwochabend überprüfte die Polizei die Personalien von mehr als 50 Personen: Als die Polizei anrückte, fand in den von Neonazis angemieteten Räumen ein „Kameradschaftsabend“ statt. Zu den Überprüften zählten auch der Kreisvorsitzende der NPD Unna/Hamm, Hans-Jochen Voß, und mit Siegfried Borchardt („SS-Siggi“) der ehemalige Anführer der lokalen Szene.

Donnerstag, 22. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

„Tag der deutschen Arbeit“

blick nach rechts vom 22. März 2012

Mit Agitation gegen Europa und den Euro sowie sozialdemagogischen Losungen will die Neonazi-Szene am 1. Mai aufmarschieren – bundesweit sind in diesem Jahr bisher sechs Veranstaltungen geplant.

Man kennt das Prozedere bereits aus den letzten Jahren. Im Laufe des Frühjahrs füllt sich der Terminkalender bei Neonazis mit Veranstaltungshinweisen für ein und denselben Termin: den 1. Mai. Ebenso zuverlässig setzen Diskussion darüber ein, warum es wieder einmal nicht gelungen ist, eine zentrale Veranstaltung zum „Tag der nationalen Arbeit“ auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr ist es nicht anders.

Dienstag, 20. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Beisichts Mann für Organisatorisches

NRW rechtsaußen vom 20. März 2012

Beisichts Mann für Organisatorisches

„Wir sind eine junge, dynamische und basisdemokratische Formation, die immer mehr Anhänger auch in nicht typischer Weise konservativen Milieus gewinnt“,

meint der „pro NRW“-Chef Markus Beisicht. Wer wollte dem angehängten Nebensatz widersprechen? Aus einem „in nicht typischer Weise konservativen Milieu“ kommt zum Beispiel auch Andre Hüsgen, inzwischen Mitarbeiter der Leverkusener Ratsfraktion von Beisichts extrem rechter Partei. Einst war er für die „Republikaner“ unterwegs. 2009 ließ sich Hüsgen für die NPD in den Stadtrat von Ennepetal wählen. Im Dezember 2010 trat er „pro NRW“ bei. Dort ist er derzeit vor allem für den Aufbau von Strukturen im Bergischen Land verantwortlich. 2011 machte er noch einmal im Zusammenhang mit einem Überfall von Neonazis auf eine Veranstaltung an der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Kemna in Wuppertal-Beyenburg im Jahr 2000 regional Schlagzeilen*: Hüsgen war als Randfigur des Geschehens 2004 wegen versuchter Strafvereitelung verurteilt worden.

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