Zu der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai konkurrieren im Rechtsaußen-Spektrum die NPD und die Bürgerbewegung „pro NRW“. Bei beiden Parteien ist für den Wahlkampf aber wenig Geld in der Kasse.
Claus Cremer baut schon einmal vor. Vorbeugend erklärt der nordrhein-westfälische NPD- Landeschef das absehbar schwache Ergebnis seiner Partei bei der Landtagswahl am 13. Mai: Bei der „täglichen medialen Hetze gegen unsere Partei und dem dauernden Verbotsgeschrei“ werde es nicht einfach, „unser Wahlergebnis von vor zwei Jahren zu verbessern“. Viel zu gewinnen gab es für die NPD im bevölkerungsreichsten Bundesland noch nie. Über 1,1 Prozent kam sie bei Landtagswahlen nie hinaus. Vor zwei Jahren reichte es gerade einmal für 0,7 Prozent – sogar zu wenig, um an der staatlichen Parteienfinanzierung zu partizipieren.