Artikel mit den Tags: „NSU“

Sonntag, 18. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Haller klagt im Vorfeld der Stolberg-Demos über „Verluste“

NRW rechtsaußen vom 18. März 2012

STOLBERG/DÜREN – Die Vorbereitung der Neonazi-Aufmärsche Anfang April in Stolberg (Städteregion Aachen) leidet offenbar darunter, dass mit Axel Reitz derzeit mindestens ein Mitglied der „Organisationsleitung“ in Haft sitzt.

Nachdem auf der eigens für die Demonstrationen eingerichteten Internetseite nach der Festnahme von zwei Dutzend Neonazis aus dem Rheinland tagelang Schweigen herrschte, meldete sich am Samstag dort Ingo Haller zu Wort. Der Ex-NPD-Funktionär und Reitz-Spezi, räumte ein: „Auch die Organisation der Stolbergtage muss Verluste hinnehmen.“ Haller, dessen Beiträgen man anmerkt, dass ihm Reitz derzeit als Rechtschreibhilfe nicht zur Verfügung steht, meint, es sei nach den Diskussionen über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ absehbar gewesen, „das gut verdiente Mitstreiter unter irrelevanten Tatvorwürfen erst mal aus dem ,Verkehr’ und somit aus Ihrem sozialen Umfeld, ohne Rücksicht, auf deren Verluste, gezogen werden“.

Donnerstag, 15. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Gut vernetzte NS-Truppe

blick nach rechts vom 15. März 2012

Die Staatsanwaltschaft wirft den Akteuren des „Aktionsbüros Mittelrhein“ offen gewalttätiges Vorgehen vor – nach der Razzia vom Dienstag sitzen noch 23 Neonazis in Untersuchungshaft. Das militante „Aktionsbüro“, bei dem auch NPDler mitwirkten, arbeitete mit Kameradschaften in Köln, Leverkusen, Aachen oder Wuppertal zusammen.

„Braunes Haus“ nannte die NSDAP ihre Münchener Zentrale. „Braunes Haus“, so nannten die Neonazis vom „Aktionsbüro Mittelrhein“ auch ein unscheinbares Haus an der Bad Neuenahrer Weinbergstraße. Einige von ihnen lebten dort seit Anfang 2010 in einer Wohngemeinschaft. Ein Rückzugsraum, aber auch der Ausgangspunkt für verschiedenste Aktionen. Am Dienstag wurden die Bewohner abgeführt. Sie gehörten zu den 24 Neonazis, gegen die das Amtsgericht Koblenz Haftbefehle erlassen hat und von denen aktuell noch 23 einsitzen. In Bad Neuenahr hofft man nun, dass der braune Spuk rund ums „Braune Haus“ ein Ende hat, jetzt, da die Mieter erst einmal verhindert sind.

Montag, 12. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Neonazis befeiern Rechtsterroristen

NRW rechtsaußen vom 12. März 2012

WUPPERTAL – Dass Neonazis über eine halbe Stunde mit Megaphon aus einem mit Nazifahnen beflaggten Fenster einer Wohnung gegen demonstrierende Bürger pöbeln, die Demonstranten bedrohen und unter anderem „NSU, NSU, NSU!“ grölen und so die Rechtsterroristen vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ feiern: Das gibt’s nicht? Doch das gibt es. In Wuppertal. Die „Wuppertaler Initiative“ hat darüber berichtet und das Medienprojekt Wuppertal eine Video-Reportage dazu veröffentlicht:

http://www.youtube.com/watch?v=uyEHbSIihw0&;feature=youtu.be

Montag, 30. Januar 2012 | Antifaschismus | Rechtspopulismus

Rede der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU)

auf der Kundgebung des „Bündnis gegen »pro Köln/pro NRW«“ am 28. Januar 2012

Und schon wieder gehen wir hier in Kalk auf die Straße, schon wieder schlagen wir uns unser Wochenende um die Ohren, um uns den Rassistinnen und Rassisten von Pro Köln entgegenzustellen.

Wir könnten es uns doch auch so einfach machen und die Rolläden vor den Fenstern runterlassen. Einfach nicht hinsehen. So der Vorschlag des Kölner Polizeipräsidenten für diesen Tag.

Was ist eigentlich los in diesem Land? Gerade erst ist aufgedeckt worden, dass der sogenannte Verfassungsschutz jahrelang Naziterroristen gedeckt und finanziert hat. Und jetzt kommt von Seiten der Polizei aus der Vorschlag, Rechtsradikale zu ignorieren?

Sie einen einzigen Tag durch Kalk ziehen zu lassen und dann ist der Spuk vorbei? Wäre das echt so einfach? Bloß die Augen zu machen, und danach sehen wir sie niemals wieder, ja?

Freitag, 27. Januar 2012 | Pressemeldungen | Presse | Die Welt

Konzept gegen rechte Gewalt

Kölner Stadt-Anzeiger vom 27. Januar 2012

Neue Ermittlungsgruppe von Polizei und Staatsanwaltschaft gegründet.
270 rechtsextreme Straftaten im vergangenen Jahr. Druck auf Täter soll erhöht werden.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben eine Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung von rechter Gewalt gegründet. Damit soll der Druck auf rechtsextremistische Straftäter erhöht werden. Kernpunkte des neuen Konzeptes sind der Ausbau eines Präventionsprogramms und stärkere Kontrollen in der Neonaziszene.

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