Artikel mit den Tags: „Pro Köln“-„Pro NRW“

Donnerstag, 15. November 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Schwache Solidarität für Jörg Uckermann

NRW rechtsaußen vom 15. November 2012

KÖLN – Gerade einmal 45 Personen nahmen am heutigen 15. November an einer von der “German Defence League” (GDL) organisierten Kundgebung vor dem Kölner Rathaus teil. Die Kundgebung stand unter dem Motto “Freiheit für Jörg Uckermann”. Uckermann, Ratsmitglied von “pro Köln”, sitzt seit zwei Wochen wegen des Vorwurfs des “bandenmäßigen Betrugs” in Untersuchungshaft. NRW rechtsaußen berichtete hier und hier.

Auf der Kundgebung vor dem Kölner Rathaus sprachen neben Sebastian Nobilé von der GDL auch Markus Wiener und Tony Fiedler von “pro Köln” und “pro NRW”. PolitikerInnen der Parteien “Die Linke” und  SPD, die zur gleichzeitig stattfindenden Ratssitzung gingen, wurden massiv beschimpft und angepöbelt. Die Polizei hatte alle Zugänge zum Rathausplatz abgesperrt und verwehrte GegendemonstrantInnen den Zugang.

Montag, 04. Juni 2012 | Linke Freiräume

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der linker und antifaschistischer Initiativen aus Köln und dem Rheinland

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.

Mittwoch, 30. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Pro NRW stilisiert die Deutschen zu Opfern

NRW rechtsaußen vom 30. Mai 2012

“Pro NRW” versucht sich mit der Erinnerung an die Bombenangriffe auf Köln im Zweiten Weltkrieg zu profilieren. Der Antrag der “pro Köln”-Fraktion, eine Ausstellung zum Thema im Rathaus zu zeigen, sei abgelehnt worden, beklagte die Organisation heute. Man sei Opfer eines “Zeitgeist-Dogmas”.

“Pro NRW” behauptet, ein “Dogma des Zeitgeistes” laute, es habe “im 20. Jahrhundert nur deutsche Täter und fremde Opfer gegeben”. Demzufolge dürfe man deutsche Opfer einerseits, andererseits aber auch “regelrechte Terrorangriffe” der Alliierten im Zweiten Weltkrieg – die Luftangriffe auf Köln seien solche gewesen – nicht thematisieren. Das “Dogma”, dass die Deutschen “nur Täter” gewesen seien, werde “immer noch zur Durchsetzung aktueller politischer Ziele genutzt” – dem Verweis auf die verbrecherische deutsche Vergangenheit widersetze sich niemand. Diesen “Mechanismus” habe nun endlich “Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch zum Euro erwähnt”.

Dienstag, 29. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Neonazis instrumentalisieren Gewalttat

NRW rechtsaußen vom 29. Mai 2012

MÖNCHENGLADBACH – Nachdem am frühen Nachmittag des 26. Mai 2012 drei Jugendliche in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zwei bahnreisende Frauen zusammengeschlagen und verletzt hatten, versucht die extreme Rechte nun, politisches Kapital aus dem Vorfall zu schlagen.

Die dem parteifreien Spektrum der Neonazi-Szene angehörige „Aktionsfront Mönchengladbach“ berichtet auf der Homepage der regionalen Vernetzungsstruktur „Aktionsgruppe Rheinland“ von einer 50-köpfigen Kundgebung am Pfingstmontag unter dem Motto „Deutsche halten zusammen“ auf dem Bahnhofsvorplatz des Mönchengladbacher Hauptbahnhofes, an der „50 Nationalisten“ teilgenommen hätten. Ein veröffentlichtes Fotos lässt erahnen, dass tatsächlich nur 30 bis 35 Personen anwesend waren. „Ein Aktivist der Kameradschaft Aachener Land“ habe „eine mitreißende Rede über den Zusammenhalt und Überlebenskampf der Deutschen“ gehalten. Man sei bereit, „den Kampf zum Gegner zu tragen“.

Donnerstag, 24. Mai 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Rechtspopulisten auf Expansionskurs

blick nach rechts vom 24. Mai 2012

Pro Deutschland“ will sich bundesweit ausbreiten und wildert dabei auch in den Gefilden der Republikaner – bei der Auswahl des Personals scheint die Rouhs-Truppe aber wenig kritisch vorzugehen.

Die rechtspopulistische Partei „pro Deutschland“ – bisher nur in Berlin mit einem Landesverband präsent – schmiedet weiterhin Expansionspläne. Bei „pro NRW“-Chef Markus Beisicht, der zugleich dem Koordinierungsgremium der beiden Parteien vorsitzt, dürften die Versuche von „pro D“ eher für Verstimmung sorgen: zum einen wegen des teilweise höchst zweifelhaften Personals, das geeignet ist, das von ihm gezeichnete Bild einer vorgeblich seriösen und „rechtsdemokratischen“ Bewegung zu beschädigen; zum anderen, weil die Partei von Manfred Rouhs auch in Gefilden wildert, in denen die von Beisicht als potenzielle Partner umworbenen Republikaner noch vergleichsweise stark sind.

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