Artikel mit den Tags: AZ Köln

Montag, 04. Juni 2012 | Linke Freiräume

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der linker und antifaschistischer Initiativen aus Köln und dem Rheinland

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.

Samstag, 24. März 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

Köln goes Stolberg

Den Naziaufmarsch am 7.April 2012 verhindern!

Köln goes Stolberg - Den Naziaufmarsch am 7.April 2012 verhindern!

Mit Plakataktionen und einer Vielzahl von Infoveranstaltungen hat auch Köln die heiße Phase zur Verhinderung des Naziaufmarschs in Stolberg eingeleitet.

Seit 2008 instrumentalisieren Neonazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre Propaganda. Sie bemühen sich, die tödliche Auseinandersetzung rassistisch aufzuladen und so einen Märtyrerkult um das Opfer aufzubauen.
Die Nazis mobilisieren für Mittwoch, den 4. April 2012 zu einem „Fackelmarsch“ sowie für Samstag, den 7. April 2012 zu einem „Trauermarsch“ durch Stolberg.


Es liegt nun an uns, die Dynamik dieser Neonazi-Großevents zu brechen und so dem aus Strukturen von NPD, Autonomen Nationalisten und Freien Kameradschaften organisierten jährlichen Aufmarsch entschieden entgegenzutreten. Wie schon im letzten Jahr werden deswegen auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gruppen und Personen aus Köln nach Stolberg fahren um zu versuchen den Naziaufmarsch zu verhindern.

+++ Treffpunkt zur gemeinsam Anreise nach Stolberg:
7. April 2012 | 08:45 Uhr | Hauptbahnhof Köln | Haupteingang

Montag, 30. Januar 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Inszenierter Jubel

blick nach rechts vom 30. Januar 2012

Die „pro“-Truppen bewerten den Aufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Köln vom Samstag als „großartigen Sieg“ – eingefunden hatten sich allerdings lediglich etwas mehr als 90 Teilnehmer.

Im zweiten Anlauf  haben es die rechtspopulistischen Gruppierungen „pro Köln“ und „pro NRW“ am vorigen Samstag geschafft, neben dem Autonomen Zentrum in Köln-Kalk für dessen Schließung zu demonstrieren. Weit mehr als 1000 Polizeibeamten riegelten die Route der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ hermetisch ab. Der erste Versuch, in dem rechtsrheinischen Stadtteil zu demonstrieren, war Mitte November gescheitert. Mehrere Hundert „pro“-Gegner hatten mit Sitzblockaden dafür gesorgt, dass die Rechtspopulisten nur etwa 200 Meter demonstrieren konnten, ehe sie wieder zu ihrem Bus zurückkehrten.

Montag, 30. Januar 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölnische Rundschau

Bewegung ohne Bürger

Kölnische Rundschau vom 30. Januar 2012

Sie nennen sich Bürgerbewegung, verärgerten aber am Samstag Vormittag vor allem Bürger und Geschäftsleute auf der Kalker Hauptstraße. An der von „pro Köln“ durchgeführten Demonstration nahmen nicht einmal hundert Gleichgesinnte teil.

KÖLN - Sie nennen sich Bürgerbewegung, verärgerten aber am Samstag Vormittag vor allem Bürger und Geschäftsleute auf der Kalker Hauptstraße. An der von „pro Köln“ durchgeführten Demonstration, die sich insbesondere gegen das Autonome Zentrum (AZ) in der Wiersbergstraße richtete, nahmen nicht einmal hundert Gleichgesinnte teil.

Sonntag, 29. Januar 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Rechtspopulisten ziehen zum Autonomen Zentrum

NRW rechtsaußen vom 29. Januar 2012

KÖLN – Lediglich etwas mehr als 90 Rechtspopulisten demonstrierten am Samstag in Köln-Kalk. Ihr Ziel, in der Wiersbergstraße beim Autonomen Zentrum eine Kundgebung abhalten zu können, erreichten sie. Ansonsten: Wenig Neues bei der „Bürgerbewegung“.

Aus den Lautsprechern tönt Hans Albers. Der ist seit mehr als einem halben Jahrhundert tot und bietet damit für „pro Köln“ den unschätzbaren Vorteil, dass er sich nicht mehr wehren kann, wenn seine Lieder bei Veranstaltungen der extrem rechten, angeblichen „Bürgerbewegung“ gespielt werden. Anders als Marius Müller-Westernhagen, dessen Management wissen ließ, dass sein in der Vergangenheit bei Demonstrationen der Rechtspopulisten häufig gehörter „Freiheit“-Song nicht kompatibel ist mit einer Politik, wie sie die „Pro-Bewegung“ betreibt.

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