Artikel mit den Tags: Bonn

Montag, 30. Januar 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Inszenierter Jubel

blick nach rechts vom 30. Januar 2012

Die „pro“-Truppen bewerten den Aufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Köln vom Samstag als „großartigen Sieg“ – eingefunden hatten sich allerdings lediglich etwas mehr als 90 Teilnehmer.

Im zweiten Anlauf  haben es die rechtspopulistischen Gruppierungen „pro Köln“ und „pro NRW“ am vorigen Samstag geschafft, neben dem Autonomen Zentrum in Köln-Kalk für dessen Schließung zu demonstrieren. Weit mehr als 1000 Polizeibeamten riegelten die Route der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ hermetisch ab. Der erste Versuch, in dem rechtsrheinischen Stadtteil zu demonstrieren, war Mitte November gescheitert. Mehrere Hundert „pro“-Gegner hatten mit Sitzblockaden dafür gesorgt, dass die Rechtspopulisten nur etwa 200 Meter demonstrieren konnten, ehe sie wieder zu ihrem Bus zurückkehrten.

Samstag, 26. November 2011 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Rouhs lässt sich als „pro Deutschland“-Chef wiederwählen

NRW rechtsaußen vom 26. November 2011

BERLIN/BONN – Manfred Rouhs Partei „pro Deutschland“ lädt am heutigen Samstag zu ihrer Bundesversammlung in Berlin ein. Zu wählen ist ein neuer Bundesvorstand. Medienvertreter sind nicht zugelassen.

Erwartet wird, dass die angereisten Mitglieder das ehemalige Kölner Ratsmitglied Rouhs erneut zum Vorsitzenden der Partei wählen werden. Spannend ist, ob der Heilbronner Ex-„Republikaner“ Alfred Dagenbach als sein Stellvertreter im Amt bestätigt wird. Er gilt manchen als personifiziertes Hindernis für eine Zusammenarbeit von „pro Deutschland“ mit den „Republikanern“ rund um deren Parteichef Rolf Schlierer und seinen geschäftsführenden stellvertretenden Vorsitzenden Johann Gärtner.

Montag, 19. Oktober 2009 | Pressemeldungen | Presse

NPD droht „pro NRW“-Stadtrat mit Gerichtsvollzieher

NRW rechtsaußen vom 20. Oktober 2009

Köln/Bonn – Dass NPD und „pro NRW“ einander nicht mögen, weil sie im gleichen Wählersegment fischen, ist bekannt. Gegenseitige Beschimpfungen sind an der Tagesordnung. Die Kölner NPD droht einem Bonner „pro“-Politiker jetzt gar mit dem Besuch des Gerichtsvollziehers.

Auf Nico Ernst (26), frisch gewählter Stadtrat von „pro NRW“ in Bonn, hat es der Kölner NPD-Kreisverband abgesehen. Ernst, der sich heute seriös bürgerlich gibt, war vor wenigen Jahren noch im Umfeld der Kameradschaft Rhein/Ahr und für die Kölner NPD aktiv. Glaubt man der NPD Köln, wurde er 2006 zu deren Kreisschatzmeister gewählt. Ernst habe aber schon bald das Interesse daran verloren, „auf Vorstandssitzungen zu erscheinen oder Belege für seine Ausgaben vorzulegen“. Schließlich habe er sich nur noch ein einziges Mal blicken lassen und dem Kreisverband „eine gelbe Postkiste mit ein wenig losem Geld und einen Haufen Rechnungen, welche kein Mensch mehr zuordnen konnte“, überreicht. Ernst sei in der Folge „sehr bald aus unserer Partei entfernt“ worden.

Sonntag, 12. Juli 2009 | Pressemeldungen | Presse

„Pro“ tritt in vier Großstädten und vier Landkreisen an

NRW rechtsaußen vom 13. Juli 2009

Köln – Die rechtspopulistischen Gruppen „pro Köln“ und „pro NRW“ werden nach eigenen Angaben bei der Kommunalwahl am 30. August in vier Großstädten und vier Landkreisen auf den Stimmzetteln stehen.

Der Landesvorstand habe am 12. Juli beschlossen, nur dort anzutreten, „wo die formalen Wahlteilnahmevoraussetzungen für eine flächendeckende Kandidatur erfüllt und gute Chancen für einen Einzug in die Räte in Fraktionsstärke vorhanden“ seien, teilte „pro NRW“ mit. Genannt werden Köln, Bonn, Gelsenkirchen, Leverkusen, der Rhein-Erft-Kreis, der Rhein-Kreis Neuss, der Oberbergische Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis, außerdem das ostwestfälische Lemgo. Falls auch die formalen Voraussetzungen erfüllt sind, würden etwa 2,5 der 14 Millionen Wähler eine der „pro“-Gruppierungen auf ihren Stimmzetteln finden.

Dienstag, 24. April 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Soziale Kämpfe

Aktivitäten am 1. Mai 2012 in Köln und Bonn

Naziaufmarsch in Bonn verhindern // Sozialrevolutionäre Demo in Köln

Rund um den kommenden 1. Mai 2012 möchten wir euch auf drei Aktivitäten aufmerksam machen:

Naziaufmarsch in Bonn verhindern
Zunächst einmal wollen Neonazis aus NRW einen Aufmarsch in unserer Nachbarstadt Bonn durchführen. Ein Bündnis aus Gewerkschaftskreisen und ein Antifa-Bündnis rufen zu Gegenaktivitäten auf, um den Aufmarsch zu verhindern.

1. Mai - Bonn - Naziaufmarsch verhindern!

+++ TREFFPUNKT ZUR GEMEINSAMEN ANREISE +++
+++ 08:15 Uhr | Köln | HBF | Haupteingang +++

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