Artikel mit den Tags: Köln

Freitag, 07. Juni 2013 | Antifaschismus | Repression & Solidarität

Clément von Nazis ermordet – Kein Vergeben! Kein Vergessen!

250 Menschen gedenken Clement Meric

Action Antifasciste

NI OUBLI! NI PARDON!
Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Am Freitag den 8. Juni demonstrierten ca. 250 Menschen durch die Kölner Innenstadt, um dem von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric zu gedenken.

Am Mittwoch den 05.06. wurde der 18-Jährige Antifaschist Clément Méric in Paris von Faschist_innen ermordet. Auf einer viel belebten Fußgängerzone lauerten die Nazis ihm auf, um ihn anschließend so zu traktieren, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Klar ist: Solche Taten sind keine Ausrutscher von einzelnen, etwas übereifrigen Nazis. Vielmehr ist Mord seit jeher zugleich Mittel und Zweck des Faschismus.

Clement mittelb

Donnerstag, 15. November 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Schwache Solidarität für Jörg Uckermann

NRW rechtsaußen vom 15. November 2012

KÖLN – Gerade einmal 45 Personen nahmen am heutigen 15. November an einer von der “German Defence League” (GDL) organisierten Kundgebung vor dem Kölner Rathaus teil. Die Kundgebung stand unter dem Motto “Freiheit für Jörg Uckermann”. Uckermann, Ratsmitglied von “pro Köln”, sitzt seit zwei Wochen wegen des Vorwurfs des “bandenmäßigen Betrugs” in Untersuchungshaft. NRW rechtsaußen berichtete hier und hier.

Auf der Kundgebung vor dem Kölner Rathaus sprachen neben Sebastian Nobilé von der GDL auch Markus Wiener und Tony Fiedler von “pro Köln” und “pro NRW”. PolitikerInnen der Parteien “Die Linke” und  SPD, die zur gleichzeitig stattfindenden Ratssitzung gingen, wurden massiv beschimpft und angepöbelt. Die Polizei hatte alle Zugänge zum Rathausplatz abgesperrt und verwehrte GegendemonstrantInnen den Zugang.

Art der Veranstaltung: Antifaschismus | Kunst & Kultur

Hit and Run: Stage Bottles

Erst den Naziaufmarsch in Dortmund verhindern, anschließend Konzert mit Stage Bottles!!

Hit and Run: Stage Bottles

Zwei mal AFA Punk vom feinsten:
Zu den Stage Bottles muss nicht viel gesagt werden.Geklauter Text: „Die Stage Bottles aus Frankfurt spielen experimentellen Punkrock mit Anleihen aus Ska und Reggae, die Texte der Band sind dabei auf Englisch und oft sehr spaßbetont, aber auch klar antifaschistisch…mehr Beschreibung bedarf es nicht“
finden wir auch

Artificial Eyes machen Punk – mit Leuten von den Bottles selber undundund. Debutalbum „Revolt“ in den Startlöchern.

Im Anschluss legt die Köln-Mülheimer Asselpunk Prominenz auf – Ausgewählte Stücke gegen Bullen, Bullenschweine, Deutschland, Studenten, Ehrenfeld, Faschos, Spießer, Alles.

Wann: 01.09.2012 - 20 Uhr
Wo: Limes (Köln Mülheim)
  • Hit and Run
  • Donnerstag, 23. August 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Repression & Solidarität

    Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

    IG Keupstraße Derneği! / IG Keupstraße lädt ein!

    Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

    Eingeladen sind:

    • Alexander Hoffmann – Anwalt der Interessengemeinschaft Keupstr.e.V.
    • Heike Kleffner – Journalistin, Referentin für den NSU-Untersuchungsausschuss bei der Linksfraktion im Bundestag
    • Moderation: Albrecht Kieser Journalist, Recherche International e.V.

    Die ReferentInnen werden uns über den Stand des juristischen Verfahrens gegen die TäterInnen und den Hintergrund des nationalsozialistischen Terrornetzwerks informieren und eine Bewertung des Vorgehens der Polizei und Staatsanwaltschaft vornehmen. Außerdem werden sie die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungsausschüsse erklären und die öffentliche Debatte bewerten.

    Mit Fragen und Diskussion, unter Beteiligung des Publikums, wollen wir in einem zweiten Block die psychosoziale Betreuung und Entschädigung der Opfer thematisieren. Angesprochen werden auch gesellschaftliche Initiativen gegen das rassistische, menschenverachtende Weltbild der Täter von Bombenanschlägen und Morden.

    Die Veranstaltung wird unterstützt von:
    Antifa AK Köln · Antifaschistische Koordination Köln Umland (AKKU) · Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Köln

    Den Flyer zur Veranstaltung könnt ihr hier herunterladen.

    Am 28. August 2012 um 19:30 Uhr Keupstraße 80-82 (Hinterhof)

    Mittwoch, 15. August 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

    Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

    Bild- und Film-Vortrag der Kampagne “Rassismus tötet!”

    Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

    Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen. Steine und Molotow-Cocktails flogen – dass es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren. Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

    Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken. Die jährlichen 7.917 Abschiebungen aus Deutschland können darum von den Ereignissen 1992/1993 nicht losgelöst betrachtet werden.

    [12 3 4 5  >>