Artikel mit den Tags: Leverkusen

Montag, 07. Mai 2012 | Pressemeldungen | Kölner Stadt-Anzeiger | Presse

Anspannung an der Moschee

Kölner Stadt-Anzeiger vom 7. Mai 2012

Bei einer Demonstration in Küppersteg versuchten Rechtsextreme am Samstag zu provozieren. Bei einer Gegendemo in Opladen meldete sich die Antifa zu Wort.

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Die Hundertschaft riegelte die Moschee ab. Der Einsatzleiter hatte den Abschnitt im Blick. (Bild: Britta Berg)

Küppersteg - Nesseln und Brombeergestrüpp flattern im Abgas des lautstarken Generators. Doch der der gibt seine Saft nur mit Unterbrechungen ab, obwohl er auf „on“ steht. 20 Kabelmeter weiter hat sich eine kleine Gruppe versammelt, die dem Problem des Generators nicht gewachsen scheint. Geschminkte Hausfrauen in Sandalen und schwarzen Socken, Rentner mit karierten Hüten und Strickjacken, schneidige Herrn in Anzug und klobigen Schuhen stehen an der Kreuzung Stadtautobahn und Karl-Ulitzka-Straße gegenüber der Küppersteger Mesxhidi-Aksa-Moschee – ein traurig blickender Hund ist auch dabei.

Sonntag, 06. Mai 2012 | Antifaschismus | Pressemitteilungen | Rechtspopulismus | Presse

Antifa-Demo gegen „pro NRW“ in Leverkusen-Opladen

Pressemitteilung der Antifaschistsichen Aktion LEVerkusen vom 5. Mai 2012

Auftakt der Demonstration „Kontra geben – Keine Räume für Rassist_innen!“

Am späten Nachmittag des 5.Mai 2012, trafen sich knapp 100 Antifaschist_innen in Leverkusen-Opladen, um unter dem Motto „Kontra geben – Keine Räume für Rassist_innen“ zu demonstrieren.

Der Aufzug startete pünkltich um 17.00 Uhr in der Bahnhofsstr. Ecke Humboldstraße. Nach ein paar kurzen begrüßenden Worten durch den Anmelder der Demonstration wurde auch auf die zwei Neonazis der Freien Nationalisten Leverkusen (FNL) Nadine Kürten und Stephan Krudewig hingewiesen.  Diese versuchten  aus einem Straßencafe in der Bahnhofstraße heraus gezielt Fotos der anwesenden Demonstrationsteilnehmer_innen zu machen.

Samstag, 28. April 2012 | Antifaschismus | Rechtspopulismus

Kontra geben! Keine Räume für Rassist_innen!

Antifaschistische Demonstration gegen „pro NRW“ am 5. Mai 2012 in Leverkusen-Opladen

Antifaschistische Demonstration gegen „pro NRW“ am 5. Mai 2012 in Leverkusen-Opladen

Im Rahmen des Landtagswahlkampfes hat „pro Köln/pro NRW“ eine Tour gegen "Islamisierung" in 25 Städtenm in NRW (28.04.-08.05.2012) angekündigt. Wir legen den Schwerpunkt unseres Protestes auf Leverkusen:

In Köln wird es am 8. Mai 2012 jedoch auch Proteste des Ehrenfelder Bündnis gegen Rechtsextremismus gegen die geplante Kundgebung vor der Moschee in Ehrenfeld geben.

Antifaschistische Demonstration
5. Mai 2012 | 17 Uhr | Leverkusen-Opladen
Auftakt: Bahnhofstr. - Ecke Humboldtstr.

+++ TREFFPUNKT ZUR GEMEINSAMEN ANREISE +++
+++ 16:10 Uhr | Köln | HBF | Haupteingang +++

Kundgebung gegen „pro Köln“
8. Mai 2012 | 13:30 Uhr | Köln-Ehrenfeld
Venloer Str. - Ecke Innere Kanalstr.

Rassistische Hetze - Made in Leverkusen?!

Im Februar 2007 wurde in Leverkusen die extrem rechte Partei „pro NRW“ gegründet.
Nachdem die selbsternannte „Bürgerbewegung pro Köln“ im Jahr 2004 in den Kölner Stadtrat einziehen konnte, sollte das rechtspopulistische Projekt nach diesem Vorbild auf Landesebene ausgeweitet werden.Hierbei ist Leverkusen nicht ohne Grund als Gründungsort und strategische „Schaltzentrale“ gewählt worden.

Samstag, 28. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

„Pro NRW“ geht ab heute auf Provokationstour

NRW rechtsaußen vom 28. April 2012

ESSEN – Die extrem rechte „Bürgerbewegung pro NRW“ will heute Vormittag in Essen ihre „Freiheit statt Islam“-Tour starten. Vorgesehen sind bis zum 8. Mai, fünf Tage vor der Landtagswahl, Kundgebungen vor 25 Moscheen zwischen Bielefeld und Aachen.*

Während sich die allermeisten Veranstaltungen in einem sehr überschaubaren Rahmen halten dürften – selbst für den Feiertag am 1. Mai sollen bei den Veranstaltungen im Bergischen Land nur rund 30 Teilnehmer angekündigt sein –, werden heute deutlich mehr „pro NRW“-Mitglieder und -Anhänger in der Ruhrgebietsmetropole erwartet. Die Rede ist von 150 Teilnehmern, meldete Radio Essen.**

Montag, 23. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

„Pro NRW“ macht sich zur „Bürgeropposition“

NRW rechtsaußen vom 23. April 2012

LEVERKUSEN – Dass seine extrem rechte Partei „Bürgerbewegung pro NRW“ gar nicht rechtsextrem sei, behauptet ihr Vorsitzender Markus Beisicht wieder und wieder. Drei Wochen vor der Landtagswahl versucht der Leverkusener Advokat Wähler und Wählerinnen zudem mit der Aussage zu ködern, dass seine Partei gar keine „übliche“ Partei sei.

„Pro NRW“ sei vielmehr die „einzig wirkliche Bürgeropposition“, wird Beisicht in einem heute veröffentlichten „Wahlaufruf“ zitiert – ungeachtet des personell wie strukturell dürftigen Bildes, das seine Partei abgibt. Erwartungsgemäß wettert er in seinem Text gegen die „Altparteien, egal ob CDU und FDP oder SPD und Grüne“. Hinzu kommen als neues Feindbild die Piraten. Die seien von den „Etablierten“ selbst geschaffen worden, „damit sich im Land nichts grundlegend ändert“.

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