DÜSSELDORF – Bei vier „Regionalkonferenzen“ wollen der neue NPD-Chef Holger Apfel und sein Parteipräsidium die Vertreter der Basis auf das Konzept einer „seriösen Radikalität“ einschwören – sprich: auf das Bemühen um eine gemäßigtere, weniger NS-lastige und weniger abschreckende Außenwirkung. Am heutigen Sonntag steht ein Treffen auf dem Programm, zu dem unter anderem die Parteifunktionäre aus Nordrhein-Westfalen eingeladen sind. Viel spricht dafür, dass die Veranstaltung im Süden von NRW stattfindet.
Nach dem Bundesparteitag der NPD im vorigen November hatte die NPD angekündigt, dass bei den Regionalkonferenzen „unter Einbeziehung aller Funktionsträger auf Kreis- und Landesebene“ die „weiteren Schritte der ,Raus aus dem Euro’-Kampagne und strategische Neuerungen erörtert werden sollen“. Apfel hatte die Themen auf seiner Facebook-Seite konkretisiert: „Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate und neuer Werbematerialien zur Euro-Kampagne, ,Deutschlandfahrt’ des Parteivorstandes im Sommer, der zunehmende Erosionsprozeß der etablierten Politik mit der damit notwendig gewordenen Neuwahl von drei Landtagen, Verbotsdebatte und vieles mehr…“