Aachener Nachrichten

Samstag, 07. April 2012 | Aachener Nachrichten | Pressemeldungen | Presse

Kundgebungen in Stolberg verlaufen ruhig wie nie

Aachener Nachrichten vom 7. April 2012

Stolberg. Die Demonstrationen in Stolberg sind am Samstag größtenteils ruhig und friedlich abgelaufen: 55 Personen wurden in Gewahrsam genommen, eine Polizistin wurde leicht verletzt.

Die große Kundgebung «für ein nazifreies Stolberg» des Bündnisses gegen Radikalismus begann um 12 Uhr auf dem Kaiserplatz. Rund 900 Teilnehmer zogen durch die Straßen und demonstrierten friedlich.

Auch ab den Mittagsstunden war die rechtsextreme Szene am Hauptbahnhof und dem Euregiobahn-Haltepunkt Schneidmühle aufmarschiert. Nur rund 260 statt der vorher angekündigten 350 Rechtsradikalen waren nach Stolberg gekommen. Sie wickelten ihre Kundgebung in Stolberg schnell ab.

Dienstag, 03. April 2012 | Aachener Nachrichten | Pressemeldungen | Presse

Stolberger Aufmärsche: Es kommen immer weniger Rechte

Aachener Nachrichten vom 3. April 2012

Stolberg. Die Kupferstadt steht vor den Aufmärschen Nummer 11 und 12, mit denen die rechtsextreme Szene versucht, den gewaltsamen Tod von Kevin P. am Abend des 4. April 2008 für ihre Propaganda zu vereinnahmen.

Gleich am nächsten Morgen kommt es zu einer ersten Demonstration mit rund 160 Rechtsextremisten. Zwei weitere sollen in dem Jahr folgen, auch unter der Beteiligung der NPD-Bundesspitze um Udo Voigt.

Immerhin hatte der lokale NPD-Chef und Stolberger Ratsherr Willibert Kunkel bereits kurz nach der Tat klargestellt, dass das Opfer kein «Kamerad» war. Inzwischen distanziert sich der Kreisvorsitzende sogar von den so genannten «Trauermärschen», die vor allem von dem Dürener Kreistagsmitglied Ingo Haller und René Laube, dem Anführer der Kameradschaft Aachener Land, organisiert werden.

Auch sie sind mittlerweile von der NPD ausgeschlossen worden. Die Aufmärsche in Stolberg sind ein Feld der freien Kameradschaften.

Donnerstag, 02. Februar 2012 | Aachener Nachrichten | Pressemeldungen | Presse

Aus dem Bus der Prinzengilde steigen Neonazis

Aachener Nachrichten vom 2. Februar 2012

Eschweiler/Köln. Wo Prinzengilde draufsteht, da ist normalerweise Frohsinn drin. Diesmal nicht: Diesmal transportierte der Bus mit den großen Prinzengilde-Aufklebern Mitglieder und Sympathisanten der ultrarechten, vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften «Bürgerbewegung» «pro nrw».