Kölner Stadt-Anzeiger

Donnerstag, 24. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölner Stadt-Anzeiger

Razzia gegen Neonazis - Ermittlungen laufen

Rheinische Post vom 24. Mai 2012

Schlag gegen "Freundeskreis Rade" in NRW

Radevormwald (RP). Nach der großen Aktion der Polizei am 25. April gegen die rechte Szene in Rade, kümmern sich fünf Kriminalbeamte einer Ermittlungskommission um die Auswertung der Ergebnisse. Das kann noch einige Monate dauern.

Schnelle Ergebnisse nach der groß angelegten Razzia gegen den "Freundeskreis Rade" und die rechtspopulistische Partei "Pro NRW" am 25. April wird es nicht geben. "Damit ist nicht zu rechnen", sagte gestern Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn auf BM-Anfrage. Die ermittlungstechnische Arbeit sei sehr umfangreich. Die sichergestellten Gegenstände und das Datenmaterial auf PCs und anderen Datenträgern müsse umfangreich ausgewertet werden.

Donnerstag, 10. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölner Stadt-Anzeiger

Kameradschaft Köln verboten

Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Mai 2012

Innenminister Jäger hat am Donnerstag die „Kameradschaft Walter Spangenberg“ verboten und die Wohnungen von Mitgliedern durchsuchen lassen. Deren Kopf, der Kölner Neonazi Axel Reitz, wurde zeitgleich aus der Untersuchungshaft entlassen.

KÖLN - Die Polizei hat am frühen Donnerstagmorgen die Wohnungen von 14 Mitgliedern der Kameradschaft unter anderem in Köln, Bonn und Frechen, Erftstadt durchsucht. Auch in Gefängniszellen in Rheinland-Pfalz wurden die Beamten vorstellig und übergaben den inhaftierten Mitgliedern die Verbotsverfügung. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem ein Schlagstock und ein Quarzsandhandschuh sichergestellt. Festnahmen gab es nicht. Zeitgleich wurde der Anführer der Kameradschaft, der Kölner Neonazi Axel Reitz am Donnerstagmorgen aus der Untersuchungshaft in Koblenz entlassen.

Montag, 07. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölner Stadt-Anzeiger

Anspannung an der Moschee

Kölner Stadt-Anzeiger vom 7. Mai 2012

Bei einer Demonstration in Küppersteg versuchten Rechtsextreme am Samstag zu provozieren. Bei einer Gegendemo in Opladen meldete sich die Antifa zu Wort.

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Die Hundertschaft riegelte die Moschee ab. Der Einsatzleiter hatte den Abschnitt im Blick. (Bild: Britta Berg)

Küppersteg - Nesseln und Brombeergestrüpp flattern im Abgas des lautstarken Generators. Doch der der gibt seine Saft nur mit Unterbrechungen ab, obwohl er auf „on“ steht. 20 Kabelmeter weiter hat sich eine kleine Gruppe versammelt, die dem Problem des Generators nicht gewachsen scheint. Geschminkte Hausfrauen in Sandalen und schwarzen Socken, Rentner mit karierten Hüten und Strickjacken, schneidige Herrn in Anzug und klobigen Schuhen stehen an der Kreuzung Stadtautobahn und Karl-Ulitzka-Straße gegenüber der Küppersteger Mesxhidi-Aksa-Moschee – ein traurig blickender Hund ist auch dabei.

Mittwoch, 25. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölner Stadt-Anzeiger

„Pro NRW“-Mitglied verhaftet

Kölner Stadt-Anzeiger vom 25. April 2012

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am frühen Mittwochmorgen 20 Objekte in Radevormwald, Düsseldorf, Essen und Wuppertal durchsucht. Die Razzien richteten sich gegen die rechtsextreme Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen „Pro NRW“. Die Polizei nahm drei Personen fest, darunter ein Ratsmitglied von „Pro NRW“.

RADEVORMWALD - Am Mittwochmorgen hat eine Sonderkommission der Kölner Polizei mehrere Durchsuchungsaktionen bei Mitgliedern der rechten Szene in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen führende Köpfe der rechtsextremen Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen die Ratsfraktion von „Pro NRW“ in Radevormwald. Die Polizei vollstreckte Haftbefehle gegen drei Verdächtige aus Radevormwald, darunter ein Mitglied der Pro NRW-Ratsfraktion. Die Ermittler stellten zahlreiche Unterlagen und Computer sicher: neben umfangreichem Datenmaterial auch verbotene Gegenstände, Wurfsterne, Messer und Schusswaffen.

Mittwoch, 25. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | Kölner Stadt-Anzeiger

Waffen bei Neonazi-Razzia wurden sichergestellt

Rheinische Post vom 25. April 2012

Schlag gegen "Freundeskreis Rade" in NRW

Düsseldorf (RPO). Im Kampf gegen die rechte Szene in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei am Mittwochmorgen in Düsseldorf,  Radevormwald, Essen und Wuppertal Wohnungen und Geschäfte durchsucht. Drei Verdächtige wurden festgenommen. 100 Beamte und Spezialeinsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf führende Köpfe des rechtsextremen "Freundeskreis Rade" in Radevormwald im Bergischen Land. Staatsanwaltschaft und Polizei werfen ihnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. In annähernd 30 Einzelverfahren ist deutlich geworden, dass sich der  "Freundeskreis Rade" zusammengeschlossen hat, um in wechselnder Beteiligung rechtsextremes Gedankengut umzusetzen, informiert die Polizei.

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