Polizeipräsident Albers Aufforderung im Kölner Stadtanzeiger vom 14.0.12, den Aufmarsch von Pro Köln zu ignorieren, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich seit Jahren gegen die extreme Rechte und Rassismus engagieren.
Rechtsextreme und Rassisten werden immer dort stark, wo ihnen der Raum dazu gelassen wird.
Die Entwicklung der extrem rechten „Bürgerbewegung Pro Köln/Pro NRW“ belegt gerade das beispielhaft.
Aus dem in seinem ganzen Ausmaß noch lange nicht aufgeklärten Skandal um die extrem rechte Mörderbande „NSU“ hat Albers offensichtlich nichts gelernt. Mit seinen Äußerungen führt er die jahrzehntelange währende Politik aus Ignoranz, Inkompetenz, Entpolitisierung und Verharmlosung extrem rechter Strukturen durch Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste weiter.
Ein weiterer Skandal ist es, dass die Kalker Bevölkerung nun zum dritten Mal durch ein gigantisches Polizeiaufgebot daran gehindert werden soll, ihr eigenes Viertel zu betreten und der Kalker Einzelhandel wieder Miese macht.