Pressemitteilungen

Sonntag, 06. Mai 2012 | Antifaschismus | Pressemitteilungen | Rechtspopulismus | Presse

Antifa-Demo gegen „pro NRW“ in Leverkusen-Opladen

Pressemitteilung der Antifaschistsichen Aktion LEVerkusen vom 5. Mai 2012

Auftakt der Demonstration „Kontra geben – Keine Räume für Rassist_innen!“

Am späten Nachmittag des 5.Mai 2012, trafen sich knapp 100 Antifaschist_innen in Leverkusen-Opladen, um unter dem Motto „Kontra geben – Keine Räume für Rassist_innen“ zu demonstrieren.

Der Aufzug startete pünkltich um 17.00 Uhr in der Bahnhofsstr. Ecke Humboldstraße. Nach ein paar kurzen begrüßenden Worten durch den Anmelder der Demonstration wurde auch auf die zwei Neonazis der Freien Nationalisten Leverkusen (FNL) Nadine Kürten und Stephan Krudewig hingewiesen.  Diese versuchten  aus einem Straßencafe in der Bahnhofstraße heraus gezielt Fotos der anwesenden Demonstrationsteilnehmer_innen zu machen.

Donnerstag, 12. April 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Neonazistische Gewalt reißt nicht ab

Pressemitteilung der Antifaschistsichen Aktion LEVerkusen vom 12. April 2012

In der vergangenen Nacht vom 11. Auf den 12. April 2012 haben Neonazis das „Kulturausbesserungswerk – Autonomes Zentrum für Kultur und Politik“ (KAW) in der Kolberger Str. 95a in Leverkusen Opladen angegriffen.

Nachdem eine Gruppe Neonazis unter ihnen Lukas Bals und Tim Schulze-Oben aus Wuppertal (Text der Antifa Wülfrath zu Lukas Bals und Tacheles Inforeader: Materialienzusammenstellung zu Auseinandersetzungen mit Neonazis in Wuppertal) in der Nähe des Opladener Bahnhofs extrem rechte Propaganda verklebt haben, begab sich die Gruppe gegen 4.30 Uhr auf das Bahngelände. Am KAW wurden dann mehrere Fensterscheiben eingeworfen, Kunstwerke aus Metall verwüstet und neonazistische Aufkleber auf Türen und Fenster geklebt, unter anderem in Form eines Hakenkreuzes.

Donnerstag, 10. Mai 2012 | Pressemitteilungen | Presse

„Kampf der Kulturen“ in NRW?

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 10. Mai 2012

„Pro NRW“ inszeniert sich als Verteidiger des Abendlands

Die Auseinandersetzungen zwischen der Wahlkampftruppe der rechtspopulistischen Partei „Pro NRW“ und Gegendemonstranten aus dem salafistischen Umfeld haben in den vergangenen Tagen eben jene Schlagzeilen verursacht, die "Pro NRW“ mit ihren Aktionen hervorrufen wollte.

Seit Wochen schon hatten die Rechtspopulisten im Rahmen des NRW-Landtagwahlkampfs eine „Moscheentour“ angekündigt, die von der plumpen Provokation lebte. Dass sie mit dem Zeigen von Mohammed-Karikaturen in direkter räumlicher Nähe von Moscheen heftige Reaktionen auslösen würden, war keineswegs überraschend. Während sich auf der einen Seite die „Pros“ als die Verteidiger des "christlichen Abendlandes" gegen den Islam darstellen, machen sich auf der anderen Seite die Salafisten für die angebliche Verteidigung des Islams gegen die „Ungläubigen“ stark.

Montag, 05. März 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Aussperren, kriminalisieren, zuschlagen! Die neue Polizeitaktik im Umgang mit AntifaschistInnen

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 5. März 2012

Am 3. März marschierten 300 Neonazis durch ein menschenleeres Viertel in Münster. Ein Großaufgebot der Polizei aus NRW und angrenzenden Bundesländern sperrte Jeden und Jede großflächig aus diesem Gebiet aus, der/die nicht auf Seiten der FaschistInnen stand. Mit Mühe konnte man aus der Entfernung einen Blick auf den Aufmarsch werfen. Die Polizei bot an diesem Tag fast ihr gesamtes vorhandenes Arsenal auf: Knüppel, Pfefferspray, Hunde, Pferde, Räumpanzer und alte und neue Wasserwerfer. 

Samstag, 28. Januar 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Polizei ermöglicht rechten Aufmarsch in Kalk

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 28. Januar 2012

Mit einem riesigen Aufgebot hat die Polizei heute einen Aufmarsch der
extrem rechten und rassistischen „Bürgerbewegung pro Köln/pro NRW“ gegen das Autonome Zentrum durchgesetzt. Mit Drängelgittern, Räumpanzern und Wasserwerfern wurde das Gebiet um die Kalker Hauptstraße abgesperrt. DieKalker Bevölkerung wurde wieder einmal in ihrem eigenen Viertel aus- bzw. eingesperrt. Auch Personen, die lediglich einkaufen oder zu ihrerArbeit gehen wollten, wurden an den Absperrungen abgewiesen.Trotzdem gelang es pro Köln-Gegner/innen mehrfach auf die hermetisch abgeriegelte Demonstrationsstrecke zu gelangen.

Mittwoch, 25. Januar 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Am 28. Januar 2012: Kalk wieder dicht machen!

Pressemitteilung des „Bündnis gegen »pro Köln/pro NRW«“ vom 25. Januar 2012

Dutzende Initiativen, Organisationen und Parteien rufen mittlerweile neben den Bündnissen „gegen »pro Köln/pro NRW«“ und „Schäl Sick gegen Rassismus“ dazu auf, den „Pro Köln“-Aufmarsch am 28.01. in Köln-Kalk zu verhindern. Der vom Kölner Polizeipräsidenten und dem Kölner Stadt-Anzeiger gestartete Versuch, antifaschistische GegendemonstrantInnen zum eigentlichen Problem zu erklären, hat zu großer Empörung und verstärkter Mobilisierung geführt.

Zu viele Menschen haben erkannt, dass der alle Jahre wieder aufkommende Vorschlag, die extreme Rechte durch Nichtbeachtung zu „strafen“, in die falsche Richtung führt. Nicht nur die mittlerweile 25-jährige Erfahrung mit den „pro Köln“-Kadern und ihren zahlreichen Vorläuferorganisationen hat das hinlänglich bewiesen. In Dresden z. B. haben die erfolgreichen Verhinderungsaktionen der letzten Jahre dazu geführt, dass der Neonazi-Aufmarsch am 18.Februar nicht mehr stattfinden wird. Dieser Aufmarsch hatte sich zur größten europäischen Neo-Nazi-Demonstration entwickelt, nachdem er zunächst jahrelang ungehindert stattfinden konnte.

Montag, 16. Januar 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Polizeipräsident Albers verharmlost Rassisten und extreme Rechte

Pressemitteilung des „Bündnis gegen pro Köl/pro NRW“ vom 16. Januar 2012

Polizeipräsident Albers Aufforderung im Kölner Stadtanzeiger vom 14.0.12, den Aufmarsch von Pro Köln zu ignorieren, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich seit Jahren gegen die extreme Rechte und Rassismus engagieren.

Rechtsextreme und Rassisten werden immer dort stark, wo ihnen der Raum dazu gelassen wird.
Die Entwicklung der extrem rechten „Bürgerbewegung Pro Köln/Pro NRW“ belegt gerade das beispielhaft.

Aus dem in seinem ganzen Ausmaß noch lange nicht aufgeklärten Skandal um die extrem rechte Mörderbande „NSU“ hat Albers offensichtlich nichts gelernt. Mit seinen Äußerungen führt er die jahrzehntelange währende Politik aus Ignoranz, Inkompetenz, Entpolitisierung und Verharmlosung extrem rechter Strukturen durch Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste weiter.
Ein weiterer Skandal ist es, dass die Kalker Bevölkerung nun zum dritten Mal durch ein gigantisches Polizeiaufgebot daran gehindert werden soll, ihr eigenes Viertel zu betreten und der Kalker Einzelhandel wieder Miese macht.

Samstag, 10. Dezember 2011 | Pressemitteilungen | Presse

Polizei setzt rechten Aufmarsch durch!

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 10. Dezember 2011

Am heutigen Samstag, 10.12.2011, versuchten 600 Demonstranten den Aufmarsch von fünfzig Neonazis in Köln-Kalk zu verhindern. Die Neonazis um Axel Reitz durften gegen “Polizeirepression und Medienhetze“ marschieren. Und das ausgerechnet in einem Viertel, das migrantisch und alternativ geprägt ist und bereits im November von Pro Köln/Pro NRW heimgesucht wurde. Motiviert von den gelungenen Blockaden gegen Pro Köln/Pro NRW taten erneut rund 600 Antifaschisten und Antifaschistinnen, darunter viele Kalker Anwohner, lautstark und entschlossen ihren Protest gegen die Provokation kund. Die Polizei riegelte die Route der Neonazis jedoch hermetisch ab und sorgte mit unverhältnismäßig hartem Vorgehen dafür, dass neonazistische Propaganda auf die Straße getragen wurde. So wurde stellenweise gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die an den Absperrungen ihren Unmut den Neonazis entgegenschrien, mit Pfefferspray und Schlagstöcken vorgangen.

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